Harry Potter und das Mysterium der Tage im Kloster

16.02.2017 22:10 von Dr. Albert Kapune

»Alles klingt interessanter, wenn man ›Harry Potter‹ davor setzt« … aber für die dreizehn Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase und der Qualifikationsphase 1, die sich zusammen mit Dr. Christof Kracht und Sabine Swyter zu den Tagen im Kloster auf den Weg ins Franziskushaus nach Rheda-Wiedenbrück machten, war es gar nicht nötig, den Aufenthalt durch solche Zusätze interessanter zu machen. Die Zeit vom 6. bis zum 8. Februar 2017 waren für alle Beteiligten eine spannende Erfahrung, die zeigte, wie unterschiedlich Menschen sind, wie gut sie sich aber dennoch miteinander über zentrale Fragen des Lebens aus der Sicht des christlichen Glaubens austauschen können. Es stellte sich auch heraus, dass näheres Kennenlernen und Offenheit schnell zu einer großen Vertrautheit führen können, die es ermöglichte, mehr von sich preis zu geben als im gewöhnlichen Alltag.

 

Über all dem blühte aber die »Rose des Schweigens« – eine Vereinbarung, dass die durch Vertrauen ermöglichte Offenheit, über persönliche Überzeugungen und Ansichten zu sprechen, von keinem Teilnehmer und keiner Teilnehmerin der Gruppe verletzt werden wird. So werden die Tage im Kloster für alle, die nicht teilgenommen haben, ein Mysterium bleiben. Aber im nächsten Jahr wird erneut die Möglichkeit bestehen, dieses Mysterium zu erleben.

 

Dr. Christof Kracht

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