Aldegrever-Gymnasium feierte Fest
rund um den Aldegrever-Brunnen –
Trubel unterm Sonnensegel

Das Aldegrever-Gymnasium feierte am vorletzten Samstag vor den großen Ferien Schulfest – diesmal erstmals nicht »daheim« in der Burghofstraße, sondern auf dem südlichen Petrikirchhof – also im Prinzip auch »daheim«, sprich, rund um den Aldegrever-Brunnen. Ohne Segel hätten sie ab heute Dauerhitzefrei – wegen Sonnenstichs oder Hitzchlags. Fast den ganzen Petrikirchhof bedeckte das Segel, die Besucher, die in Scharen kamen, wussten es zu schätzen. Denn ohne das fallschirmgroße Tuch wäre es auf dem Platz nicht lange zu ertragen gewesen, und das wäre schade gewesen, denn das Alde hatte so ziemlich alles aufgefahren, was der Schulalltag neben dem normalen Curriculum zu bieten hat.

 

Das »Trippenmekers«-Blasorchester, das aus Schülern früherer Bläserklassen besteht, und die hauseigene Rockband wechselten sich mit singenden Schülern ab, die Theater-AG, der Lateinkursus der Stufe 11 und der Literaturkursus führten kleine Szenen auf. Tänze zeigten neben Schülern auch Gäste der Tanzschule Kickelbick und des Integrationsrates. Die Turn-AG »jagte« bockspringend durch die Gegend.

 

An zahlreichen Ständen dominierte weniger trockene Information als künstlerische Vielfalt. Besonders gelungen sind die im Kunst-Unterricht entstandenen Soest-Postkarten, die auch in der Tourist-Info ein Renner werden könnten. Und anstatt fertige Buttons zu verkaufen, hatte jeder die Möglichkeit, seinen eigenen Alde-Button zu gestalten. Im Innenhof des Petrushauses stand das vielleicht längste Kuchenbüfett des Jahres, an dem die meisten Schüler als Verkäufer zum Einsatz kamen. Ergänzt wurde das Angebot um internationale Spezialitäten des Integrationsrates. Seit 6 Uhr morgens wurde aufgebaut, und bis abgebaut war, war der kleine Zeiger fast einmal komplett herum gewandert. Der Aufwand lohnte sich: Durch den Umzug dürfte das Alde manchen Spontanbesucher beim Einkaufbummel angelockt haben.

SA 12.07.2010 (Text)/M. Rohe (Bilder)


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