Selbstständiges Lernen im Fach Erziehungswissenschaft

Das Fach Erziehungswissenschaft trägt aufgrund seines didaktischen Selbstverständnisses wesentlich dazu bei, Schüler zum selbstständigen Lernen und Arbeiten zu befähigen. Das Fach bietet konkrete Möglichkeiten der methodischen Schulung der Schüler, die sich im Rahmen der inhaltlichen Erschließung der Erziehungswirklichkeit kontinuierlich vollzieht. Die Fachschaft Erziehungswissenschaft hat sich auf die besondere Förderung folgender Lern- und Arbeitstechniken verständigt.

Methoden und Techniken der Beschaffung, Erfassung und Produktion pädagogisch relevanter Informationen

  • Informationen eigenständig und zielorientiert aus fachlichen Darstellungen beschaffen: systematisches Lesen, gezieltes Markieren, Strukturieren und Aufbereiten
  • Arbeit mit Fallstudien
  • Empirische Methoden und qualitative Methoden der Datengewinnung und Auswertung, z. B. Erkundungen (Waldorf- und Montessoripädagogik), Experimente (Lernen/Konditionierungsprozesse), Entwickeln und Auswerten von Fragebögen (Gewalt an der Schule)
  • Zukunftswerkstatt (z. B. »Schule der Zukunft«)

 

Arbeit mit wissenschaftlichen Texten und Theorien

  • Unterschiedliche Methoden der Textarbeit (z. B. die SQ3R-Methode von Robinson)
  • Sachgerechtes Strukturieren von Texten
  • Ideologiekritische Bewertung von Argumenten und theoretischen Positionen
  • Einüben in selbstständig reflektierte Stellungnahmen zu wissenschaftlichen Theorien
  • Einüben in Pro-/Contra-Diskussionen etc. als handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Theorien

Kooperatives Arbeiten

  • Einüben von arbeitsteiligen und kooperativen Arbeitsformen – u. a. Projektarbeit (mögliche Themenbereiche: Kindheit und Aufwachsen heute, Lernorte außerhalb der Schule, Jugend und Gewalt, Erziehungssystem Fernsehen)

Sparkasse Soest
Marieluise und Bernhard Beumling Stiftung
Erasmus+