Das Alde forscht

Für sein herausragendes Engagement ist das Aldegrever-Gymnasium Soest in Dortmund mit dem Jugend-forscht-Schulpreis 2012 ausgezeichnet worden. Schüler, Lehrer und Schulleiter Martin Burghardt freuen sich über einen Scheck von 1.000 Euro, mit dem die Schule nun weitere Projekte im Bereich der Naturwissenschaften und Mathematik fördern kann. Den Schulpreis erhalten Schulen, die eine besondere Förderkultur im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und hervorragende Leistungen in der aktuellen Runde von Jugend forscht bewiesen haben. Das Aldegrever-Gymnasium hat nach Meinung der Jury diesmal so gute und vielseitige Projekte erarbeitet, dass mehrere Teilnehmer nun auf eine erneute Auszeichnung bei der kommenden Landesrunde hoffen dürfen. Von den vier Ersten Preisen gingen zwei ans Alde und von keiner anderen Schule unserer Region gab es so viele Teilnehmer.

 

Zu den Gewinnern des Aldegrever-Gymnasiums in der Regionalrunde von Jugend forscht gehören Laura Mähler (schon zum zweiten Mal!) und Conrad Schwanitz zusammen mit Andreas Kuzma, die bei einer Feierstunde im großen Saal der DASA in Dortmund am 28. Februar alle mit einem Ersten Preis ausgezeichnet wurden. Die beiden Schüler bekamen außerdem den Thyssen-Krupp Sonderpreis zuerkannt. Nadine Moschkelewski und Sebastian Kassing erreichten überdies einen Zweiten Preis. Conrad Schwanitz: »Besonders überraschend für uns war der Thyssen-Krupp Sonderpreis, aber auch mit dem Erreichen der nächsten Runde hatten wir nicht gerechnet, da die Konkurrenz diesmal sehr stark war.« Das Projekt Schüler experimentieren wurde von den Mathematiklehrerinnen Rita Friedrich und Elke Kleegraf-Müller geleitet. Die jüngsten mit einem Zweiten Preis ausgezeichneten Forscherinnen, die Fünftklässlerinnen Marie-Louise Lamminger, Jennifer Lange und Hannah Saurbier, stellten hierbei eine selbstentwickelte Projektionsmaschine für die unterschiedlichen Schattenbilder eines Tetraeders vor. Die Siebtklässler Friederike Korte, Jacqueline Groll und Luca Schäl präsentierten ihr Projekt Geometrie von Kirchenfenstern und erhielten dafür einen Dritten Preis. – Annika Schwarz, Christina Trompeter und Georgia Weigt aus der Jahrgangstufe 5 zeigten bei ihrem Projekt unterschiedliche Schattenwürfe von Milchtüten. Für Schülerinnen dieser Altersstufe war vor allem das selbstständige Präsentieren vor einem ausgewiesenen Fachpublikum eine ungewöhnliche Leistung, auf die sie sehr stolz sind. »Die konsequente individuelle Förderung ist uns am Aldegrever-Gymnasium sehr wichtig. Die bieten wir nicht nur für Kinder mit Lernproblemen, sondern auch für besonders begabte Schüler und Schülerinnen«, so Schulleiter Martin Burghardt.

 

Für die Preisträger Laura Mähler (Die Mathematik der Spidercam), Andreas Kuzma und Conrad Schwanitz (Auf welchem Karussell wird einem am schnellsten schlecht) geht es nun in den Landeswettbewerb. Da stellen sie ihre Projekte erneut vor und kämpfen dabei um den Einzug in den Bundeswettbewerb. Laura Mähler freut sich schon auf die nächste Runde: »Neben dem eigentlichen Wettbewerb stehen hier das Miteinander der Teilnehmer und viele Unternehmungen in Leverkusen im Vordergrund. So werden wir laut Plan unter anderem die BayArena besichtigen. Hinsichtlich des Erfolges in der neuen Runde werde ich jetzt natürlich motivierter arbeiten denn je und dabei hoffen, die Jury vor Ort beeindrucken zu können.«

 

Das Aldegrever-Gymnasium ist eine der wenigen Schulen, die auf Landesebene mit zwei Gruppen vertreten sein wird. »Das Aldegrever-Gymnasium hat früh und zielgerichtet auf die Herausforderungen von G8 reagiert und angemessene Strukturen - wie z. B. Projektkurse - geschaffen. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für die gute Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren«, so Dr. Andreas Pallack, der mit mehreren Kollegen die Schüler bei ihrer Arbeit für Jugend forscht begleitet hat.


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