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Wir bitten um Verständnis …

 

Ein Riss in der Mauer

Freundinnen, aber getrennt durch eine Mauer: Laura Gennaro (Lea Dröge, links) und Dunya Khan (Johanna Alscher, rechts) sind die Töchter befeindeter Klans

Die Theater-AG des Aldegrever-Gymnasiums führte ihr neues, eigenes Stück »Melancholiebe, Baby« auf. Mitten auf der Bühne steht als Symbol der Trennung und der Unüberwindbarkeit eine lebende Mauer.

 

Die Klans der Khans und der Gennaros stehen einander seit Jahrtausenden feindlich gegenüber. Abadi Khan ist jedes Mittel recht. Im Spagat zwischen chauvinistischer Familienpolitik und bemüht-cooler Social-Media-Propaganda kämpft er um die Macht seines Hauses. Für die Zukunft setzt er alle Hoffnungen auf sein ungeborenes Kind. Abadis Frau stirbt bei der Geburt und somit ist das Kind seine letzte Hoffnung. Aber, die Hebamme muss es mehrfach überprüfen und bestätigen, Dunya Khan ist – nur – ein weiteres Mädchen.

 

Mit einer gekonnten Verflechtung veralteter Rollenvorstellungen und überneuer Medien unserer Zeit fand die Theater-AG den explosiven Ausgangspunkt für Fragen nach dem Glück des Einzelnen. Das 27 Schüler umfassende Ensemble um den Lehrer Tim Hovestädt stellt die großen Fragen nach dem Erwachsenwerden, der Erfüllung der Erwartungen Anderer und der eigenen Sexualität, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Hovestädt möchte klar verstanden werden: »Wir wollten den Stimmen von Kindern wieder mehr Bedeutung verleihen und ein Zeichen gegen Homophobie setzen«. Gleichzeitig ist das Stück auch eine mitreißende Geschichte über Freundschaft. Dieser steht aber, wirksam durch ein einfaches, aber eindeutiges Bühnenbild dargestellt, die Mauer im Weg.

 

Dunya Khan, das ungewünschte Mädchen, soll lernen, der männliche Nachfolger seines herrschsüchtigen Vaters zu werden. Die Bedürfnisse und die Qualen seiner Tochter sind ihm dabei völlig egal. Wenn sie gegen die aufgezwungene Rolle aufzubegehren versucht, erhebt er seine Hand und schlägt zu. Ganz deutlich wird ihre Verzweiflung, wenn sie alleine in ihrem Zimmer ist und schreit und tobt. Trost kommt ausgerechnet von der anderen Seite der Mauer, in der sich ein kleiner Riss gebildet hat. Dunyas Zimmer grenzt an die Mauer und auf der anderen Seite lebt Laura, die Tochter der Gennaros. Die beiden erkennen ihre Seelenverwandtschaft, spielen, tanzen, trösten einander, werden zusammen älter und können sich doch nie sehen. Die beiden Töchter verlieben sich ineinander. Aber Dunya traut sich nicht, ihrer Freundin zu sagen, dass sie ein Mädchen ist.

 

Mit schauspielerischem Können gelang es dem Ensemble, die Bühne zu beleben und die Zuschauer zu fesseln und zu rühren. Mit viel Wortwitz wurden die Zuschauer schnell abgeholt und langsam an die ernsten Themen und das tragische Schicksal von Dunya und Laura herangeführt. Damit wurde dem Publikum ein kurzweiliger und gleichzeitig zum Nachdenken anregender Abend geboten. Ganz deutlich zu merken war, wie sehr die große Theater-AG die unterschiedlichsten Schüler aller Jahrgangsstufen zusammenführt, um mit viel Spaß an einem großen Projekt zu arbeiten, in dem jeder Schüler sich selbst ausprobieren kann. »Ich finde es unheimlich spannend, in eine Rolle zu schlüpfen, in der ich sowohl Junge als auch Mädchen bin. Dunyas Gefühlsausbrüche zu spielen, macht mir besonders viel Spaß«, sagt Enya Schoemaker (Klasse 6d), die Abadi Khans Tochter als jüngeres Mädchen spielt. Die Theater-AG selbst ist der vorbildliche Gegenentwurf zu den Klans der Khans und Gennaros. Die Premiere fand am 28. Juni statt.

 

Jan Lecher

Schulpartnerschaft mit dem Griftland-College Soest (NL)

Besuch in Soest (NL)

Ein offener Umgang miteinander und öfter mal über den eigenen Tellerrand schauen sind Ziele der Partnerschaft der Stadt Soest und der gleichnamigen niederländischen Gemeinde, die bereits seit 1952 besteht und sich um einen turnusmäßigen Sport- und Kulturaustausch zwischen den beiden Städten bemüht.

 

Eine Erweiterung dieser Städtepartnerschaft in Form eines Schulaustausches entstand vor nunmehr vier Jahren, als die Schülerinnen und Schüler der Soester Europaschule Aldegrever-Gymnasium zum ersten Mal der Einladung des Soester Griftland-Colleges folgten. Beide Schulen sind interessiert an regelmäßigen gegenseitigen Besuchen, sodass sich nach einem Besuch der niederländischen Schülerinnen und Schüler vor zwei Jahren am Alde auch am 14.06.19 wieder eine Gruppe bestehend aus 21 Schülern des Aldegrever-Gymnasiums und den begleitenden LehrerInnen Nina Pieper, Noemi Schabbing und Nils Könemund auf den Weg zur Partnerschule in den Niederlanden machte.

 

Nach einem herzlichen Empfang um ca. 10:30 Uhr auf dem grünen Gelände des Griftland-Colleges erfolgte die offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde sowie den Schulleiter. Ein reger Austausch zwischen den Schülern fand – nicht zu vergessen nach einer ersten kulinarischen Stärkung – in Form eines Speed-Datings statt. Im Anschluss an das folgende Mittagessen teilte sich die Großgruppe in »Sportler« und »Musiker« auf. Während die Musiker gemeinsam mit Musiklehrerin Nina Pieper und einer niederländischen Musik-Kollegin ein Stück einübten, konnten sich die Sportler unter Aufsicht der Sportlehrkräfte bei Soft-, Volley- und Fußball auf dem Sportplatz austoben. Es folgten eine Stadtführung mit Einladung zum Eisessen bei strahlendem Sonnenschein sowie die Vorführung des eingeübten Stückes der Musiker. Beim abendlichen gemeinsamen Grillen konnten die SchülerInnen sowie die Lehrpersonen den Austausch gemütlich ausklingen lassen.

 

Was anfänglich mit einem aufgeregten »Ohje, wir müssen uns dann auf Englisch unterhalten?« begann, entwickelte sich binnen eines Tages zu einer offenen und gelösten Kommunikation zwischen den Soester SchülerInnen des Aldegrever-Gymnasiums und den Soester SchülerInnen des niederländischen Griftland-College. Die betreuenden LehrerInnen sind sehr zufrieden und freuen sich bereits auf den hoffentlich kommenden Besuch der niederländischen Gäste am Aldegrever-Gymnasium in zwei Jahren.

 

Noemi Schabbing

–––––––Alde-Blog/Pressespiegel ––––

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